07.02.2026
Eisig-schmieriger 4. Lauf der ESV‑Cross‑Winterlaufserie
Ein eisiger vierter Lauf der ESV‑Cross‑Winterlaufserie liegt hinter den Athletinnen und Athleten. Die winterlichen Bedingungen machten diesen Wettkampftag zu einer echten Herausforderung. Durch die milderen Temperaturen begann der Schnee der vergangenen Wochen zu tauen, der Untergrund wurde stellenweise sulzig, an anderen Stellen tückisch glatt. Viele Teilnehmende sprachen im Ziel von den bislang härtesten Bedingungen der gesamten Serie.
Umso bemerkenswerter ist es, dass sich dennoch 37 Läuferinnen und Läufer auf den Weg zum Klüt machten und den widrigen Umständen trotzten. Die im Vorfeld ausgesprochenen Hinweise des Veranstalters zu besonders rutschigen Passagen wurden offenbar ernst genommen, sodass trotz des gefährlich glatten Geläufs alle Starterinnen und Starter unverletzt das Ziel erreichten.
Trotz dieser anspruchsvollen Strecke gingen vier Kinder an den Start – und zeigten beeindruckenden Einsatz. Henriette Rekate (ESV) setzte sich früh an die Spitze und lief ein kontrolliertes, kraftvolles Rennen. Mit 13:50 Minuten holte sie sich den Sieg und zeigte, wie sicher sie sich auch auf schwierigem Terrain bewegt.
Nur wenig dahinter folgte Lena Marie Selenski (ESV), die in 14:12 Minuten ins Ziel kam. Sie hielt das Tempo konstant hoch und bewies auf den glatten Passagen viel Geschick. Lennox Ruschmeyer (Alles Paletti) benötigte 14:51 Minuten und zeigte einen starken, kämpferischen Lauf, besonders auf den letzten Metern. Carl Gärling komplettierte das Feld und erreichte nach 17:23 Minuten das Ziel – sichtlich erschöpft, aber stolz, die anspruchsvolle Strecke gemeistert zu haben.
Die 5000‑ und 10.000‑Meter‑Wettbewerbe prägten den vierten Lauf der ESV‑Cross‑Winterlaufserie besonders deutlich, denn auf den längeren Distanzen zeigten sich die schwierigen Bedingungen am stärksten.
Die 5‑Kilometer‑Strecke war an diesem Tag ein echter Härtetest. Der Wechsel zwischen sulzigem Schnee und spiegelglatten Passagen verlangte den Läuferinnen und Läufern höchste Konzentration ab. Umso beeindruckender war der Auftritt von Charlene Warnhoff, die das Rennen nicht nur gewann, sondern in 21:22 Minuten das gesamte Männerfeld hinter sich ließ. Ihr kraftvoller Laufstil und die sichere Linienwahl auf dem rutschigen Untergrund machten den Unterschied.
Leo Schwone versuchte lange, den Anschluss zu halten, musste aber abreißen lassen. Mit 59 Sekunden Rückstand sicherte er sich dennoch souverän den zweiten Platz. Dahinter folgte ein breites Mittelfeld, das sich tapfer durch die schwierigen Passagen kämpfte und im Ziel für die starke Moral des Teilnehmerfeldes gefeiert wurde.
Auf der 10‑Kilometer‑Distanz wurde das Rennen zu einem Duell der Ausdauer und der technischen Fähigkeiten im Gelände. Andreas Winterholler zeigte sich in guter Form und setzte sich früh an die Spitze. Mit einer Zeit von 37:36 Minuten lief er kontrolliert und zugleich mutig über die anspruchsvolle Strecke. Besonders auf den bergab führenden, glatten Abschnitten bewies er ein gutes Gespür für Tempo und Risiko.
Andreas Spieß folgte als Zweiter in 40:11 Minuten. Er fand nach einem vorsichtigen Start immer besser ins Rennen.
Im Ziel herrschte große Anerkennung für alle, die sich an die Langstrecken gewagt hatten. Viele berichteten, dass die Mischung aus Schnee, Matsch und Eis die 10 Kilometer so anspruchsvoll gemacht habe wie selten zuvor in der Serie.
Der fünfte und zugleich letzte Lauf der diesjährigen Serie steht am 28.02.2026 an – und damit die letzte Chance, noch einmal alles herauszuholen. Wer seine persönliche Bestzeit verbessern möchte oder wem noch ein dritter Lauf für die Gesamtwertung fehlt, sollte sich diesen Termin unbedingt vormerken und den Weg zum Klüt antreten.
Im Anschluss lädt der ESV Eintracht Hameln e.V. in das Jugendgästehaus Finkenborn zur traditionellen Siegerehrung ein. Bei Kaffee, Kuchen und guter Gesellschaft klingt der Nachmittag gemütlich aus, während die Leistungen aller Teilnehmenden gewürdigt werden.
Kuchenspenden sind wie immer willkommen und tragen zu einem besonders schönen Abschluss bei.